Prichsenstadt II gewinnt am 4. Spieltag

Nachdem mit Otto Mutzbauer, Annette Burzler und Dominik Schwarz drei Stammspieler ausfielen und die drei stärksten Jugendlichen Fabian Burzler, Paul Dittrich und Philipp Eckoff beim Unterfränkischen Kadertraining waren, trat Prichsenstadt mit dem sogenannten letzten Aufgebot an. Die beiden Hobbyspieler Fred Ruppert und Michael Beuerlein wurden reaktiviert und der erst 7 -jährige Jonas Eckoff durfte sein erstes Mannschaftsspiel machen.

 

Am 8.Brett war Jonas ordentlich aus der Eröffnung herausgekommen. Im Mittelspiel schlichen sich dann etliche Fehler ein. Nach einer Stunde musste er schließlich aufgeben. Trotzdem hatte er sich gefreut, dass er dabei sein durfte. Am 6.Brett spielte Fred Ruppert eine Glanzpartie. Er opferte für einen Mattangriff einen Springer und war damit erfolgreich. Am 5.Brett brachte es der zweite Hobbyspieler Michael Beuerlein  ebenfalls fertig seine Partie zu gewinnen. Er stand zunächst unter Druck. Schließlich gelang es ihm jedoch mit einer Abzugsschachdrohung seinen Gegner so zu verwirren, dass dieser den entscheidenden Fehler beging. Nach 2 Stunden konnte Arnstein ausgleichen, da Uwe Prühl seine Partie aufgeben musste. Am 4.Brett zeigte sich wieder die ansteigende Formkurve von Claudius Feidel. Er hatte zunächst gegen seine Gegnerin eine Qualität gewonnen und konnte seinen Vorteil weiter ausbauen. Nach 3 Stunden gab seine Gegnerin auf.

 

Am 2.Brett hatte Andreas Szymanski ein starkes Druckspiel mit Raumvorteil aufgebaut. Allerdings konnte sein Gegner alle Drohungen abdecken, so einigte man sich nach knapp 4 Stunden auf Remis.

 

Am 1.Brett hatte Werner Klüber die Skandinavische Verteidigung gewählt. Aus der Eröffnung  heraus stand Werner etwas passiv. Diesen Nachteil konnte er im Mittelspiel ausgleichen und nach 4 Stunden

 

bot sein Gegner Remis an, was Werner sofort annahm. Nun stand es 4:3 für uns und am 3.Brett stand

 

Michael Köhler in einem gleichfarbigen Läuferendspiel mit jeweils 5 Bauern auf Remis. In der Kampfpartie hatte der Arnsteiner zunächst einen klaren Gewinnzug ausgelassen und in der Zeitnotphase revanchierte sich Michael indem er einen Turmgewinn übersah.

 

Der Arnsteiner , der bei diesen Stand gewinnen musste bot im falschen Moment einen Läufertausch an. Michael rechnete lange und genau. Er sah, dass sein Gegner beim Abtausch ein Tempo verliert und er selber früher zur Damenumwandlung kommt. Nachdem Michael den Abtausch annahm, gab sein Gegner sofort auf.

 

Durch diesen Sieg konnten wir zum Mittelfeld aufschließen.