Knappe Niederlage in Obernau

Am 4. Spieltag der Unterfrankenliga musste die erste Mannschaft zum Tabellenzweiten nach Obernau. Nach einem sehr engen Match stand leider eine 3,5:4,5 Niederlage.

 

Am Sonntag dufte der SC Prichsenstadt beim Tabellenzweiten aus Obernau antreten. Zwar war Obernau leicht favorisiert aber Prichsenstadt hatte seine starken Spitzenbretter und Tobias Löser als Rückkehrer nach 2 Jahren Schachpause als Trümpfe in die Waagschale zu werfen. So sollte sich ein ungewöhnlich spannender Kampf entwickeln. Zunächst musste Prichsenstadt mit der schnellen Niederlage von Helmut Lindner einen Rückschlag einstecken. Erfreulich war der halbe Punkt von Michael Köhler, dem Jüngsten im Team. Vermutlich hätte er mit einer etwas riskanteren Spielweise sogar auf Gewinn spielen können. Auch Manfred von Golitschek steuerte ein sicheres Remis bei. Nach gut 3 Stunden Spielzeit dann der Ausgleich: Thomas Steinhauser konnte einen weit vorgezogenen Freibauern durch eine kleine Kombination zur Dame umwandeln. Eine Stunde später dann sogar die Führung. Als wäre er nie weg gewesen dominierte Tobias Löser nach seiner Schachpause seinen Gegner und gewann sicher.

Zwar verlor Wolfgang Schmitz eine Figur und später auch die Partie doch beunruhigte dies zu diesem Zeitpunkt niemanden. Ein Blick auf die zwei noch laufenden Partien war verheißungsvoll.

Michael Ziegler an Brett 1 hatte 3 Mehrbauern und Dieter Krenz an 4 stand auch etwas besser. Zwar "quälte" Krenz seine Gegnerin fast 5 Stunden, am Ende war die Partie aber nicht mehr zu gewinnen.

Nun musste also das Spitzenbrett die Entscheidung über Sieg, Remis oder Niederlage bringen. Trotz materiellem Nachteil gelang es nun Nicolas Heidel die Stellung trotz materiellem Nachteil zu

verkomplizieren und einen gefährlichen Angriff zu entfachen. Der etatmäßige Punktegarant Ziegler fand darauf aber nicht die besten Züge und verlor nach über 6 Stunden erstmals seit 2 Jahren wieder eine Partie. Damit verliert Prichsenstadt zum zweiten mal hintereinander knapp und unglücklich mit

3,5:4,5.

Im Januar zuhause gegen Aufsteiger Lohr sollte diese Serie gestoppt werden, sonst droht der Abstiegsstrudel.