Beide Mannschaften gewinnen

Am achten Spieltag der Verbandsrunde Unterfranken konnten beide Prichsenstadter Teams wichtige Duelle im Abstiegskampf gewinnen. Während die erste Mannschaft in Schweinheim mit 6:2 siegte, war der 5.3 Erfolg der zweiten Mannschaft weit weniger deutlich.

Am vorletzten Spieltag der Unterfrankenliga zeigte der SC Prichsenstadt mit einem 6:2 in Schweinheim seine mit Abstand beste Leistung der laufenden Saison. Grund für Optimismus hatte schon vor dem Spiel bestanden, konnte Prichsenstadt doch, dank Rückkehrer Daniel Pototzky, so stark besetzt antreten wie seit drei Jahren nicht mehr.
Den Auftakt zu einer Siegesserie machte nach knapp drei Stunden Thomas Steinhauser. Mit einem Qualitätsopfer hatte er sich aus einer anfangs noch gedrückten Stellung  befreit, seiner Bauernwalze im Zentrum hatte Steinhausers Gegner Franz Hefter bald nichts mehr entgegenzusetzen. Eine halbe Stunde später fuhr auch Johannes Arens am Spitzenbrett gegen Boris Fuks den vollen Punkt ein. Eine souverän geführte Partie schloss Arens mit einem unwiderstehlichen Mattangriff ab. Nun ging es Schlag auf Schlag. Wenige Minuten nach Arens steuerte Daniel Pototzky am dritten Brett den nächsten Prichsenstädter Sieg bei. In seiner ersten Turnierpartie seit fast drei Jahren münzte Pototzky gegen Dr. Dirk Schellenberger seinen Figurendruck gekonnt in siegbringen materiellen Vorteil um. Wieder nur fünf Minuten später folgte schon das 4:0 durch Dieter Krenz, dessen Turm  und Leichtfigur sich nach wechselhafter Partie gegen die Dame von Manuel Berger durchsetzen konnten. Fast zeitgleich stellte Peter-Georg Kriener mit seinem ungefährdeten Remis gegen Roland Häcker den Prichsenstädter Sieg endgültig sicher. Kurz darauf, nach insgesamt knapp  vier Stunden Spielzeit, erhöhte Michael Ziegler noch weiter auf 5,5:0,5. Dem kompromisslosen Bauernsturm und Opferangriff von Peter Lutz hielt Ziegler mit kaltblütiger Verteidigung stand, um anschließend sein  Materialplus zum vollen Punkt zu verwerten. Angesichts des bereits feststehenden Mannschaftssieges gab Richard Hilgert nun seine etwas bessere Stellung mit schwer zu verwertender Mehrqualität Remis,nachdem er zuvor einige stärkere Fortsetzungen gegen Armin Hasenstab verpasst hatte. Einziger Wehrmutstropfen aus Prichsenstädter Sicht blieb die abschließende Niederlage von Wolfgang Schmitz, dessen anfangs vielversprechende Stellung gegen Matthias Hasenstab sich immer weiter verschlechtert hatte bis hin zu einem unrettbaren Endspiel.
Trotz des überzeugenden 6:2 - mit fünf Siegen an den vorderen fünf Brettern! - und damit immerhin fünf Punkten aus den letzten vier Spielen muss Prichenstadt um den Klassenerhalt bangen. In Abhängigkeit von den Ergebnissen in den höheren Spielklassen könnte es bis zu drei Absteiger aus der Unterfrankenliga geben. Da Versbach, Prichsenstadts Gegner am nächsten und letzten Spieltag, sich durch einen Sieg gegen Sailauf außer Reichweite gebracht hat, kann Prichsenstadt den momentanen drittletzten Platz nicht mehr verlassen. Die zuletzt meist überzeugenden Mannschaftsleistungen und die Reaktivierung von Pototzky sollten aber auf jeden Fall Mut für die Zukunft machen.

Da die erste Mannschaft keine Spieler benötigte konnte die zweite Mannschaft zum ersten Mal in dieser Saison in Bestbesetzung antreten. Der Gegner war die zweite Mannschaft aus Versbach. Der Auftakt lief alles andere als gut. Nach gut 30 Minuten waren zwei Stellungen bereits deutlich schlechter. Nach gut einer Stunde konnte Andreas Szymanski eine Stellung mit leichten optischen Nachteilen gewinnen. Martin Seifert und Prof. Dr. Manfred von Golitschek (Brett 1 und 2) einigten sich mit ihren Gegnern auf remis. Nach dem Verlust von Roland Seiling passierte lange Zeit nichts mehr. Oskar Lechner verlor dann gegen seine junge Gegnerin den Überblick und musste aufgeben. Nach dem zwischenzeitlichen 2:3 Rückstand lasste nun der Druck auf den drei noch verbleibenden Spielern. Der junge Gegner von Prof. Dr. Otto Mutzbauer verlor in für ihn klar gewonnener Stellung den Überblick und geriet in eine taktische Falle, die Mutzbauer ein gewonnenes Endspiel und den Sieg brachte. (3:3) Kurz darauf konnte auch Helmut Lindner seine beiden Mehrfiguren zum Gewinn verwerten. (4.3) Auch Mannschaftsführer Claudius Feidel lies nach knapp vier Stunden Spielzeit nichts anbrennen und verwertete seine Stellung zum Endstand von 5.3

Durch diesen Sieg gegen den Tabellenzweiten sollte der Klassenerhalt bereits am vorletzten Spieltag gesichert. sein. Am letzten Spieltag steht nun das schwere Auswärtsspiel beim bereits feststehenden Meister Rottendorf II an. Dort wird es sehr schwer Punkte mitzunehmen.

Unser Vereinsabend findet jeden Freitag ab 19.30 Uhr im Café Römer in Prichsenstadt statt.

 

Die Jugend trifft sich freitags ab 17.30 Uhr im Café Römer.

 

Egal welche Spielstärke jeder ist bei uns willkommen eine Partie zu spielen!