Prichsenstadt I ist Herbstmeister, Zweite setzt sich in der Spitzengruppe fest

Eine Stütze der zweiten Mannschaft: Helmut Lindner 3 Punkte aus 4 Partien
Eine Stütze der zweiten Mannschaft: Helmut Lindner 3 Punkte aus 4 Partien

Am 4. Spieltag konnte Prichsenstadt I gegen Bad Königshofen deutlich mit 5,5:2,5 gewinnen und die Herbstmeisterschaft in der Unterfrankenliga erringen. Die zweite Mannschaft konnte sich durch einen unerwartet deutlichen 6,5:1,5 Sieg gegen Germania Erlenbach in der Spitzengruppe der A-Klasse festsetzen.

Durch ein souveränes 5,5:2,5 gegen den direkten Konkurrenten SC Bad Königshofen konnte sich Prichsenstadt am vierten Spieltag die alleinige Tabellenführung in der Unterfrankenliga sichern.
Schon nach wenigen Zügen neutralisierte Michael Ziegler am zweiten Brett Gerd Jahrsdörfer durch ein Kurzremis. Eine Weile später teilten sich ebenso Werner Klüber und Gerhard Müller in ausgeglichener Stellung den Punkt. Den ersten Sieg für Prichsenstadt fuhr schließlich Peter-Georg Kriener ein, nachdem er gegen Gunter Beyersdorf die "berührt-geführt"-Regel reklamiert hatte, was seinen Gegner zu spielentscheidendem Materialverlust zwang. Kriener hat einen starken Start mit 3,5 Punkten aus vier Spieltagen hingelegt und damit die beste Prichsenstädter Bilanz. Weiter erhöht wurde das Ergebnis durch Thomas Steinhauser. Er gewann einen Freibauern am Damenflügel, verteidigte diesen geschickt und führte ihn schließlich zur Umwandlung, was seinen Kontrahenten Roland Müller zur Aufgabe zwang - 3:1. Dagegen konnte Johannes Arens am ersten Brett gegen Erhard Sternheimer zwar durch ein Bauernopfer sehr aktives Figurenspiel erreichen, musste aber nach beidseitigen Fehlern mit Dauerschach zufrieden sein. Bei 3,5:1,5-Zwischenstand gab Richard Hilgert seine leicht vorteilhafte Stellung gegen Stefan Demar Remis, um Druck von den letzten beiden Partien zu nehmen. Den Sack endgültig zu machte dann Wolfgang Schmitz, der in Zeitnotschlacht seine Gegnerin Annette Burzler mit einer Springergabel zur Kapitulation zwang. Bald darauf musste Dieter Krenz seine ausdauernden Gewinnversuche im Dame-Springer-Endspiel gegen Benedikt Weikert einstellen, komplettierte mit seinem Remis aber den verlustpunktlosen 5,5:2,5-Erfolg des SC Prichsenstadt.
Da auch der zweite direkte Konkurrent Würzburg III verlor, beschließt der SC Prichsenstadt das Jahr als alleiniger Tabellenführer mit 7:1 Mannschaftspunkten - im kompletten Gegensatz zur letzten Saison, als noch ein katastrophaler 0:8-Start zu Buche gestanden hatte.

 

Die Vorrausetzungen für ein erfolgreiches Abschneiden der zweiten Mannschaft standen bereits vor Spielbeginn gut. Erstmals in dieser Saison konnte man in Bestbesetzung antreten. Die Anreise nach Erlenbach gestaltete sich wegen des heftigen Schneefalls schwierig. Aus diesem Grund konnte der Mannschaftskampf erst mit 30 Minutren Verspätung beginnen. Die erste Entscheidung fiel nach gut 1,5 Stunden als Oskar Lechner (Brett 7) mit weiß starken Angriff bekam und sein Gegner Burkard Liebler kurz vor dem unvermeidbaren Matt aufgab (1:0). Manfred von Golitschek erhöhte am Spitzenbrett mit Weiß kurz darauf. Sein Gegner Thomas Hettinger verlor nach ausgeglichener Eröffnung durch einen einfachen Fehler eine Figur (2:0). Nach gut zwei Stunden konnte Alban Ioan mit Schwarz an Brett 8 ein Remis beisteuern indem er die Gewinnversuche von Gert Bergmann geschickt abwerte (2,5:0,5). Kurz danach konnte Andreas Szymanski (Brett 5) mit Weiß den Angriff von Konrad Diener abwehren und sein Mehrmaterial leicht zum vollen Punkt umwandeln (3,5:0,5). Währenddessen konnte Claudius Feidel (Brett 4) mit Schwarz Stefan Liebler unter Druck setzen und ihn nach dem Eindringen seiner Figuren zur Aufgabe zwingen (4,5:0,5). Nach etwas mehr als drei Stunden konnte auch Helmut Lindner (Brett 3) mit Weiß seine Vorteile gegen Gerhard Pfister in einen vollen Punkt umwandeln (5,5:0,5). Kurz darauf wurde Otto Mutzbauer (Brett 2) mit Schwarz für seine zähe Verteidigung gegen Jürgen Liebler belohnt. Otto verteidigte ein ungleichfarbiges Läuferendspiel mit einem Bauern weniger gekonnt und erreichte ein Remis (6:1). Die längste Partie des Tages spielte Mannschaftsführer Dominik Schwarz an Brett 6. Mit Schwarz kam er passiv aus der Eröffnung , übernahm jedoch im Mittelspiel die Initiative. Dominik lehnte mehrere Remisgebote von Erhard Eitel ab. Er besaß die bessere Stellung im Endspiel mit Läuferpaar gegen Läufer und Springer. Leider versäumte er die richtige Abwicklung. Im schließlich entstandenen Endspiel mit ungleichfarbigen Läufern und Mehrbauern musste sich Dominik mit dem halben Punkt zufrieden geben. Am Ende stand ein in der Höhe nicht ganz zu erwartender 6,5:1,5 Sieg. Hervorzuheben gilt es die 4 Punkte aus4 Partien mit Weiß. Mit Schwarz wurden 2,5/4 erzielt. Nach vier Spieltagen steht man in der Tabelle der A-Klasse Mitte mit 6:2 Punkten auf Platz 4 und ist punktgleich mit Platz 2. Am nächsten Spieltag kommt es an heimischen Brettern zum Spitzenspiel mit dem zweitplatzierten Wertheim II.


Unser Vereinsabend findet jeden Freitag ab 19.30 Uhr im Café Römer in Prichsenstadt statt.

 

Die Jugend trifft sich freitags ab 17.30 Uhr im Café Römer.

 

Egal welche Spielstärke jeder ist bei uns willkommen eine Partie zu spielen!