Erste verliert Derby, Zweite erkämpft Unentschieden

Prichsenstadt I verliert ein spannendes Derby gegen Kitzingen I 3:5. Die zweite Mannschaft erkämpft sich gegen Gemünden ein 4:4. 

Prichsenstadt I verlor ein umkämpftes Derby gegen den Titelanwärter SC Kitzingen. Am ersten Brett musste sich Joihannes Arens trotz eines Mehrbauern mit remis zufriedengeben. Im Königsinder konnte er mit Weiß den Vorteil nicht verwerten und musste im Endspiel mit Läufer und Springer gregen das Läuferpaar von Alparslan Yalcin mit der Punkteteilung zufrieden sein. An Brett zwei musste sich Michael Ziegler mit Schwarz dem aktiven Spiel des Kitzinger FM Konstantin Kunz erwehren. Ziegler schaffte es allerdings die Stellung im Gleichgewicht zu halten und man teilte den Punkt. Am dritten Brett versuchte Thomas Steinhauser mit Weiß sein gewohnt aktives Spiel aufzuziehen. Sein nGegner Karl-Heinz Kannenberg konnte die Stellung aber verteidigen und nach einem Qualitätsgewinn ein Endspiel erreichen das er sicher gewann. Am vierten Brett konnte Dieter Krenz mit Schwarz  gegen Matthias Basel eine bessere Stellung erreichen. Basel konnte sich allerdings befreien und gewann die Dame. In vorteilhafter Stellung für Basel einigte man sich trotzdem auf remis. An Brett  sah sich Wolfgang Schmitz dem heftigen Druck von Georg Kwossek ausgesetzt. Kwossek konnte mit Schwarz seinen Angriff jedoch nicht entscheidend durchsetzen und wickelte zum Remis durch Dauerschach ab. Am sechsten Brett konnte Richard Hilgert mit Schwarz einen Königsinder gegen Michael Hanftlange ausgeglichen gestalten. Leider übersah Hilgert die Chance zum remis und Hanft konnte entscheidend mit seinem König einbrechen. Am siebten Brett konnte Werner Klüber mit Weiß die Partie gegen Ingolf Gernert ausgeglichen gestalten. Im Endspiel mit ungleifarbigen Läufern stellten beide Seiten ihre Gewinnversuche ein. Die größte Überraschung gelang Andreas Szymanski im Duell der Ersatzleute gegen Florian Degering. Szymanski erreichte mit Schwarz nach 19 Zügen eine leicht vorteilhafte Stellung und einigte sich mit seinem um 400 Punkte überlegenen Gergner auf Remis.

Am Ende stand eine 3:5 Niederlage. Im nächsten Spiel ist Bad Neustadt zu Gast in Prichsenstadt.

 

Mit dem Tabellenzweiten Gemünden hatte die zweite Mannschaft eine vom Papier her schwierige Aufgabe. Die Gäste hatten an 7 Brettern DWZ Vorteile von ca. 100 Punkten und doch entwickelte sich ein spannendes Duell.  Nur Otto Mutzbauer war etwas besser gewertet als sein Gegner.

Der Kampf begann denkbar schlecht für Prichsenstadt. Walter Wanka kam an Brett 8 mit Weiß gegen den Gemündener Jugendlichen Leo Kimmel sehr schlecht aus der Eröffnung. Er verlor bereits früh Material und musste seine deutlich schlechtere Stellung aufgeben. Nach dem Rückstand einigte sich Manfred von Golitschek mit Thomas Bellay auf remis. An Spitzenbrett neutralisierte  von Golitschek mit Schwarz gewohnt sicher den weißen Anzugsvorteil. Da kein Spieler Risiko eingehen wollte, eingte man sich auf die Punkteteilung. Kurz darauf erreichte auch Michael Beuerlein gegen Alexander Böck einen halben Punkt. Der kurzfristig eingesprungene Beuerlein kam an Brett 7 mit Schwarz etwas passiv aus der Eröffnung doch sein Gegner konnte nicht in seine Stellung eindringen und so teilte man den Punkt (1:2). Nach etwas über einer Stunde einigte sich Claudius Feidel mit Herbert Ruppert auf remis. Feidel konnte an Brett 3 mit Schwarz problemlos ausgleichen. Im entstehenden Turmendspiel lehnte der Gemündener zunächst ein Remis ab. Kurz darauf bot Ruppert doch remis und man einigte sich auf die Punkteteiliung.

Keine fünf Minuten später konnte auch Mannschaftsführer Dominik Schwarz einen halben Punkt beisteuern. Am sechsten Brett konnte sein Gegner Gerd Völker aus einem leichten Raumvorteil nichts herausholen und stellte wegen einer eigenen Bauernschwäche die Angriffsbemühungen ein (2:3). Danach passierte längere Zeit nichts mehr. An Brett 5 konnte Otto Mutzbauer mit Schwarz in einem geschlossenen Sizilianer gegen Manfred Seubert eine vorteilhafte Stellung erreichen. Er gewann eine Figur und einen Bauern und konnte das Endspiel sicher gewinnen (3:3). Da Peter-Georg Kriener (Brett 2) mit Weiß gegen Frank Schilling und Helmut Lindner (Brett 4) mit Schwarz gegen Rainer Glück ausgeglichene Stellungen hatten einigten sich beide auf remis. So stand zum Schluss ein etwas überraschendes 4:4 auf dem Spielberichtsbogen. Trotz des verdienten Punktes rutschte man in der Tabelle vom sechsten auf den achten Platz zurück. Am nächsten Spieltag muss man zum Auswärtsspiel beim TSV Erlabrunn antreten.  

Unser Vereinsabend findet jeden Freitag ab 19.30 Uhr im Café Römer in Prichsenstadt statt.

 

Die Jugend trifft sich freitags ab 17.30 Uhr im Café Römer.

 

Egal welche Spielstärke jeder ist bei uns willkommen eine Partie zu spielen!