1:1 gegen Würzburg

Prichsenstadt I konnte das wichtige Spiel gegen Würzburg II mit 4,5:3,5 gewinnen. Prichsenstadt II verlor gegen Würzburg IV mit 3,5:4,5.

SC Prichsenstadt – SV Würzburg II 4,5:3,5. Am vorletzten Spieltag der Regionalliga sicherte sich der SC Prichsenstadt durch einen knappen, aber verdienten Sieg gegen den SV Würzburg II den Klassenerhalt. Dass die Gäste aus Würzburg in ihrer bisher stärksten Besetzung angetreten waren, bekam schon bald Prof. Manfred von Golitschek zu spüren. In ohnehin schwieriger Stellung übersah er einen Läufereinschlag und musste gegen Helmut Reiz die Waffen strecken. Am frühen Rückstand änderte auch das Remis von Dieter Krenz nichts, der als Anziehender mit einem zurückhaltenden Aufbau gegen Ulrich Kinkelin keinen Vorteil erreichte.

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Den Ausgleich erreichte erst Wolfgang Schmitz in einer scharfen Kampfpartie gegen Can Ersoez. Schmitz hielt dem gegnerischen Angriff kaltblütig stand und setzte schließlich seinerseits zum entscheidenden Sturm auf den gegnerischen König an, den er nach 35 Zügen in der Ecke mattsetzte. Würzburg eroberte jedoch umgehend wieder die Führung, als Richard Hilgert dem Freibauern von Thomas Vogt nichts mehr entgegenzusetzen hatte und aufgab. Den Konter setzte jedoch schon bald darauf Thomas Steinhauser in einer sehenswerten Partie gegen Rainer Stockmann. In einem Doppelturmendspiel, das ein Remis erwarten ließ, aktivierte Steinhauser geschickt seine Türme, kalkulierte präzise eine Stellungsöffnung und brachte schließlich spielentscheidend einen Freibauern nach vorn.

Aus den drei verbliebenen Partien waren nun noch zwei Punkte für den Mannschaftssieg nötig. Michael Ziegler kam jedoch gegen Charles Gould nicht über ein Remis hinaus. Zwar hatte Ziegler im Damenendspiel einen entfernten Freibauern gebildet, den er jedoch aufgrund seiner schwachen Königsstellung nicht verwerten konnte. Auch die hartnäckigen Gewinnversuche von Werner Klüber blieben vergeblich. Gegen Mark Trice hatte er in einem wechselvollen Turmendspiel schließlich die Oberhand behalten, konnte seinen letzten Bauern aber nicht mehr zur Umwandlung führen, was ein Remis zur Folge hatte.

In der letzten laufenden Partie musste Johannes Arens am Spitzenbrett gegen Norbert Kuhn gewinnen, um den Mannschaftserfolg noch zu erreichen. Im Mittelspiel hatte sich Arens bereits einen Mehrbauern erkämpft, der nicht leicht zu verwerten war. Bei bereits reduziertem Material gelang es ihm aber, ein Mattnetz um Kuhns König zu knüpfen und diesen schließlich in der Brettmitte zu erlegen. Durch diesen 4,5:3,5-Sieg rückt Prichsenstadt auf den siebten Platz vor und hat den Klassenerhalt damit praktisch schon vor dem letzten Spiel gegen Titelkandidat Bamberg geschafft.

 

Prichsenstadt II musste auswärts bei Würzburg IV antreten. Nach etwas mehr als einer Stunde konnte Otto Mutzbauer an Brett 4 mit Schwarz Ulrich Borkowski besiegen. In einer druckvoll geführten Partie hatte der Würzburger wenig entgegen zu setzen. Kurz darauf akzeptierte Oskar Lechner am siebten Brett gegen Samuel Albert die Punkteteilung. Lechner konnte in optisch besserer Stellung keinen Vorteil erspielen. Wenige Minuten später musste Uwe Prühl am achten Brett die Überlegenheit seines Gegners Matthias Schmölzing anerkennen. Mit den schwarzen Steinen hatte Prühl trotz zähem Kampf nie eine ernsthafte Chance zu punkten. Nach 1,5 Stunden konnte Helmut Lindner am dritten Brett mit Weiß gegen Albrecht Kliem in einer taktisch geprägten Partie einen halben Punkt errreichen. Als kurz darauf noch Claudius Feidel am zweiten Brett mit Schwarz gegen Leonhard Schweizer ein Remis erreichte sah die die noch gut aus. Keine fünf Minuten später wurde Dominik Schwarz am 6. Brett im Caro-Kann von Jiuli Chen in einer taktischen Kombination regelrecht vom Brett gefegt. Da sein König nicht rochiert hatte, konnte er dem Angriff nichts entgegensetzen und verlor die Dame (2,5:3,5). Peter-Georg Kriener hatte mit Weiß am ersten Brett gegen Arthur Raaber von Beginn an Druck und konnte einen Bauern gewinnen. Im weiteren Partieverlauf konnte er seinen Vorteil sicher verwerten und gewann (3,5:3,5). In der letzten Partie des Tages konnte Andreas Szymanski (Brett 5) gegen Martin Cebulla mit Schwarz leider nichts zählbares mitnehmen. In einer ausgeglichenen Partie wollte er zu viel und wurde am Ende ausgekontert. Ein letzter Versuch eines Opfers schlug auch noch fehl und er musste aufgeben. Zum Schluss stand eine knappe 3,5:4,5 Niederlage. Am letzten Spieltag geht es daheim gegen Bergtheim/Burggrumbach. In der Tabelle belegt man weiter einen Mittelfeldplatz. 

Unser Vereinsabend findet jeden Freitag ab 19.30 Uhr im Café Römer in Prichsenstadt statt.

 

Die Jugend trifft sich freitags ab 17.30 Uhr im Café Römer.

 

Egal welche Spielstärke jeder ist bei uns willkommen eine Partie zu spielen!