Zwei knappe Niederlagen zum Jahresauftakt

Zum Jahresauftakt 2015 gab es für die Prichsenstadter Teams zwei knappe Niederlagen. Während die erste Mannschaft in der Regionalliga gegen Rottendorf knapp mit 3,5: 4,5 verlor, musste sich die zweite Mannschaft mit dem gleichen Ergebnis in der Kreisliga gegen Kitzingen III geschlagen geben.


Spannender als erwartet war der Vergleich mit dem Spitzenteam aus Rottendorf. Am Ende musste man sich"nur" mit 3,5:4,5 geschlagen geben. Dass für Prichsenstadt Chancenbestanden zeichnete sich spätestens nach dem Remis von Dominik Schwarz gegenseinen 400 Wertungspunkte stärkeren Gegner ab. Zwar musste der Prichsenstädter Spitzenspieler Michael Ziegler gegen den früheren deutschen Meister Ostermeyer früh die Segel streichen, aber der Ausgleich bahnte sich da bereits an. An Brett 2. baute Thomas Steinhauser seinen Eröffnungsvorteil gegen Karlheinz Scheidt mit druckvollem Spiel Schritt für Schritt aus, so dass es frühzeitig kaum mehr Zweifel am Ausgang der Partie gab.

Dieter Krenz geriet zwar in der Eröffnung etwas inNachteil zeigte aber wie gewohnt Kampfgeist und konnte noch ins Remis ausgleichen.

Etwas unnötig war der Verlust von Wolfgang Schmitz. Er hatte die Möglichkeit mit einer Zugwiederholung das Remis zu erzwingen, wollte jedochmehr und wurde ausgekontert. Eine starke Leistung zeigte Richard Hilgert derden zweiten Sieg beisteuerte. Dies galt auch für Claudius Feidel der es als"Ersatzmann" mit einem deutlich stärkeren Gegner zu tun hatte. Leiderwählte er den falschen Plan um die Partei remis zu halten. Beim Stand von 4:3 für Rottendorf hatte Werner Klüber das undankbare Los die letzte laufende Partie zu spielen. Seine Stellung gab es aber keine realistischen Möglichkeitenauf Gewinn zu spilen mehr her. Nach dieser weiteren Niederlage steckt Prichsenstadt weiter im Tabellenkeller fest. Allerdings wurde bereit gegen fastalle Mannschaften aus der oberen Tabellenhälfte gespielt.


Mit 3,5 zu 4,5 Brettpunkten musste Prichsenstadt II eine denkbarknappe Heimniederlage im Derby gegen den Lokalrivalen SC Kitzingen hinnehmen.Da die Gastmannschaft zu diesem Kampf in Bestbesetzung (Mannschaftswertung: DWZ1669)antrat, war schon zu erwarten, dass sich Prichsenstadt (Mannschaftswertung: DWZ 1532) diesmal schwer tun würde, zumal mit Claudius Feidel und Dominik Schwarz wiederum zwei bewährte Kämpfer in der 1. Mannschaftaushelfen mussten. Dennoch war man nicht ohne Chancen und hoffte vor allemdarauf, dass an den Spitzenbrettern die beiden Asse Prof. Dr. Manfred vonGolitschek und Prof. Dr. Otto Mutzbauer stächen. Ein frühes Remis durch Manfredvon Golitschek an Brett 1 gegen Kitzingens Vorkämpfer Klaus Volkamer inbeiderseits ausgeglichener Stellung dämpfte diese Hoffnungen etwas, zumalnahezu zeitgleich der Zusammenbruch von Brett 8 kam, wo sich Uwe Prühl zwar nach besten Kräften gegen seinen fast doppelt so hoch gewerteten Gegner Thomas Trapp wehrte, aber doch die Waffen strecken musste. In leichtnachteiliger Stellung für Weiß erfolgte dann Remisschluss an Brett 6 von Peter-Georg Kriener gegen Dr. Roland Schleicher. Gegen sonstige Gewohnheit kam Kriener schlecht aus der Eröffnung heraus, doch geht nach der beiderseitsnahezu gleichen Spielstärkewertung die Punkteteilung in Ordnung. Keinen guten Tag hatte Neuzugang Annette Burzler an Brett 3, denn sie wurde von Martin Kwossek, der in dieser Saison seinen ersten Sieg einfahren konnte, überspielt. Dennoch konnte Prichsenstadt, das zu diesem Zeitpunkt mit 2 Brettpunkten zurücklag, weiter hoffen, weil man sich an den Brettern 4, 5 und 7 vorteilhafte Stellungen herausgearbeitet hatte.Den Anschlusstreffer erzielte an Brett 4 der heuer bärenstark aufspielende Helmut Lindner mit einem sehenswerten Königsangriff, dem der sich verbissen wehrende Rolf Wenkheimer letzlich dochnichts entgegenzusetzen hatte. Da Julec Mann, der schon einen Freibauern aufdie siebente Reihe gebracht hatte, sich auf ein Figurenspiel einließ, statt mitwenigen Zügen den positionellen Vorteil zu befestigen, nutzte Andreas Szymanskieine Unachtsamkeit des Gegners zum Qualitäts- und Partiegewinn. Plötzlich war Prichsenstadt wieder gleichauf und Kitzingen musste zittern. denn an Brett 2stand Otto Mutzbauer ausgeglichen und Michael Beuerlein stand völlig unerwartetgegen Armin Seifert „auf Sieg“. Sein Springer schien agiler als der gegnerischeLäufer, was ein vorteilhaftes Leichtfigurenendspiel versprach. Nachdem er ein Remisangebot Seiferts ausgeschlagen hatte, zog Michael Beuerlein aber überhastet und brachte sich damit in schweren positionellen Nachteil, was dererfahrene Gegner dann eiskalt ausnutzte. Somit lagen alle Hoffnungen auf Otto Mutzbauer, der mit einem Mehrbauern auf dem Damenflügel ins Endspiel abwickelnkonnte. Dieser Materialvorteil, gepaart mit mathematischen Exaktheit schien siegverheißend, was für das Mannschaftsremis gereicht hätte. Allerdings hattendie Anstrengungen des langen Kampfes wohl viel Kraft gekostet, und so fand der sonst so präzise spielende Prichsenstadter nicht den einzigen Läuferzug, der den Vorteil zementiert hätte. Somit konnte sein jugendlicher Gegner Moritz Basel den Bauern rückerobern und Otto Mutzbauer stellte seine Gewinnversuche ein.Nachdem schon in der vierten Runde völlig unnötig ein Punktgewinn vergeben worden ist, befindet sich Prichsenstadt II nach dieserwiederum sehr unglücklichen Niederlage nun nach mit 5 Mannschaftspunkten nurnoch auf dem fünften Tabellenplatz. Gegen die starken Mannschaften derSpielgemeinschaft Himmelstadt/ Zellingen I, der Schachfreunde Burgsinn I wird es in den nächsten beiden Runden gewiss schwer werden zu punkten, vor allemfalls wieder ein Aderlass für die erste Mannschaft nötig werden sollte.

Unser Vereinsabend findet jeden Freitag ab 19.30 Uhr im Café Römer in Prichsenstadt statt.

 

Die Jugend trifft sich freitags ab 17.30 Uhr im Café Römer.

 

Egal welche Spielstärke jeder ist bei uns willkommen eine Partie zu spielen!